Homöopathie

Die Homöopathie ist eine eigenständige Naturheilmethode, die den körpereigenen Selbstheilungsprozess fördert. Der Körper des Erkrankten erhält hierdurch einen wesentlichen zielgerichteten Impuls, sich selbst zu heilen. Im Gegensatz zur sogenannten Schulmedizin wirken homöopathische Medikamente umso besser, je verdünnter sie sind. In manchen Fällen werden derart hohe Verdünnungen gegeben, dass auch mit den empfindlichsten Nachweismethoden kaum noch Wirkstoffe im Mittel ausgemacht werden kann. Trotzdem sind die Arzneien äusserst wirksam, ohne Nebenwirkungen zur verursachen.

Globuli gegen Venenbeschwerden

Homöopathische Medikamente können unter dem lateinischen Namen, wie sie im folgenden verwendet werden, in jeder Apotheke ohne Rezept gekauft werden. Sie sind als alkoholisierte Tropfen, Zuckerkügelchen (Globuli) oder Tabletten erhältlich. Zur Behandlung von Venenbeschwerden eignen sichGlobuli in einer Verdünnung D4 (1:10000) oder D6 (1:1 Mio). Man nimmt hiervon 2-4 Mal pro Tag ca. 4-6 Kügelchen zwischen den Mahlzeiten ein, die langsam im Mund zergehen sollten.

Flussspat zur Vorbeugung

Liegt eine vererbte Anlage zur Bindegewebeschwäche vor, so empfiehlt sich zur Vorbeugung von Krampfadern das Mittel Calcium Fluoratum (Flussspat), das dann eingenommen werden sollte, wenn sich die ersten Beschwerden einstellen. Die Behandlung muss über einen längeren Zeitraum (Wochen bis Monate) erfolgen.

Rosskastanie gegen Venenschwellungen

Werden die ersten Varizen sichtbar, indem sich die Venen erweitern und mit einer Schwellung einhergehen, wie z.B. bei einer Schwangerschaft, so ist Aesculus Hippocastanum, die Rosskastanie, ein gutes Gegenmittel.

Arnika und Zaubernuss gegen Entzündungen

Zeigen sich die ersten Entzündungszeichen mit schmerzhaften, roten, heissen und berührungsempfindlichen Beinen, z.B. bei einer beginnenden Venenentzündung, so empfiehlt sich Arnika und/oder Hamamelis, die Zaubernuss. Beide Mittel können, eventuell auch alle 1.5 Stunden im Wechsel genommen, im Anfangsstadium fast immer eine Abheilung erreichen.

   Arnika eignet sich besonders dann, wenn die Venen/Krampfadern sehr berührungsempfindlich
sind (als wären sie geprellt oder zerschlagen) und zu roten, heissen Beinen führen.

•   Hamamelis hilft ebenfalls bei Berührungsempfindlichkeit der Beinvenen, wobei seine Wirkung
vor allem bei stechendem Wundschmerz eintritt. Es nützt vor allem auch dann, wenn sich die
Beschwerden bei feuchtwarmem Wetter oder einer Schwangerschaft verschlechtern.

Wenn alles nichts mehr hilft − Buschmeister

Haben sich die Venen dann doch entzündet, d.h. sie sind berührungsempfindlich, blau-rot und verursachen einen derartig ausgeprägten Druckschmerz, dass nichts Enges mehr getragen werden kann (nicht einmal mehr einen Verband), so wirkt Lachesis, der Buschmeister, oft noch Wunder.

In akuten Situationen wirkt die Kombination

Den heilenden Effekt des Buschmeisters können Sie in ganz akuten Situationen noch verstärken, indem Sie ihn im Wechsel zusammen mit Hamamelis einnehmen.

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